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Luzienhäuserlschwimmen in Fürstenfeldbruck


Ein Gottesdienst im Freien bildet den Anfang des Luzienhäuserlschwimmens auf der Amper in Fürstenfeldbruck, immer am 13. Dezember, dem Tag der hl. Lucia.

Luzienhäuserl sind meist von Kindern selbstgebastelte, schwimmfähige Miniaturhäuser, innen mit Kerzen beleuchtet. Ihr Bau geht auf ein Versprechen anlässlich eines Hochwassers im 18. Jahrhundert zurück, damals gelobten die Bürger der hl. Lucia für die Rettung einen jährlicher Gedenkgottesdienst.

Der Brauch geriet in Vergessenheit und lebte 1949 wieder auf: Nach dem Gottesdienst werden die Häuser über die Brücke und dann ein Stück flussaufwärts zum Stand der Feuerwehr getragen, die sie dann ins Wasser setzt.

Wer zum ersten Mal dabei ist, schaut oft ein bisserl ratlos.

Zugang nur für Lucienhäuserlbauer mit Berechtigungskarte. Was machen Häuserlbauer ohne? Ihr Haus darf auch schwimmen; nur zuschauen hier geht nicht.

Der Zug über die Brücke geht weiter.

Hier kommt eine große Kirche.

Da ein großes Haus.

Interessant: Ein Turmbau mit Herz.

Auch ein architektonisch anspruchsvoller Kirchenbau ist dabei.

Jetzt heißt es Warten. Lucy aus Berg am Starnberger See macht mit Hilfe der Mutter schon 10 Jahre mit; die meisten Luzienhäuserlbauer sind aber Kinder aus Fürstenfeldbruck.

Man muss schon genau hinschauen, um die Häuser zu erkennen.

Hier schwimmt der Turmbau mit Herz vorbei, 4. Luzienhäuserl von links.

Die Häuser haben gutes Tempo drauf.

Oft überholen die kleinen die größeren.

Manchmal dockt auch eins am Ufer an.

Wo geht die Reise hin?

Erzählt wird, zumindest früher wurden die Häuser im nächsten Ort von den Burschen abgeschossen.