Urig, gut und bayrisch

Blumenfenster

Der ultimative Sprachkurs nach Johannes Lachners "999 Worte Bayrisch"

 

Prolog

Lachner, eigentlich Molier, schrieb seine "kleine Sprachlehre für Zugereiste, Fremde, Ausländer und Eingeborene" und erklärt den guten Zweck seines Büchleins so:

Die Sprachlehre soll es "aufweisen, dass unsere bayrische Sprache schwer ist. Dass man sie nicht ohne weiteres sprechen kann." Wer die Sprachlehre durcharbeite, der - das verspricht der Autor - könne nachher Bayrisch verstehen.

Unser Sprachkurs nach Lachner kann nur den ersten Schritt gehen und in den 6 Lektionen zeigen, dass Bayrisch eine schwere Sprache ist.

"Wenn ich den Leser so weit gebracht habe, dann bin ich zufrieden. Das Sprechen kommt ihnen nachher schön langsam von selber."

Das Scharfe, Klare, Präzise liebe der Bayer durchaus nicht; es wirke vielmehr aufreizend auf ihn." Auch besäße der Bayer keinen großen Wissensdurst. Deshalb sei er oft gar nicht in der Lage zu antworten. Sei er einmal gut unterrichtet, fehle ihm das Bedürfnis sein Wissen zu zeigen oder gar damit zu prunken.


Die Lehren daraus:

1. Wenn du kein Einheimischer bist: "Rede nicht bayrisch, sondern drücke dich hochdeutsch, kurz und einfach aus, dann wirst du verstanden."

2. Lass das fragen! "Du wirst von einem Bayern niemals das erhalten, was du eine genaue Auskunft nennst."

Beispiel